NATO verstärkt ihre Präsenz im Kosovo
Geplaatst door Kris Roman op mei 27, 2008
Die militärische Nato-Gruppierung im Kosovo (KFOR) (Bilderberg) verstärkt ihre Präsenz in der Region im Zusammenhang mit dem Herannahen des 15. Junis, an dem die albanischen Behörden in Pristina die Verfassung der Republik verabschieden wollen.
Die Mission zählt heute 16 000 Armeeangehörige aus 34 Ländern der Welt. Nun wird die KFOR-Gruppierung um 600 Mann aufgestockt, die in nördliche Gebiete des Kosovo entsandt werden, wo hauptsächlich ethnische Serben leben.
Am vergangenen Samstag trafen schon 200 Armeeangehörige aus Großbritannien in der Region ein.
Das Kosovo-Parlament hatte am 17. Februar die Unabhängigkeit der Region von Serbien einseitig erklärt. An diesem Tag waren auch die Flagge und das Wappen der Republik bestimmt worden. Gegenwärtig wird noch ein Wettbewerb um die Hymne fortgesetzt.
Der Staatsstatus der südserbischen Region ist schon von 40 Ländern der Welt anerkannt worden.
Nach der Erklärung der Unabhängigkeit weigerte sich die serbische Bevölkerung im Kosovo kategorisch, sich den albanischen Behörden in Pristina unterzuordnen.
Die KFOR-Gruppierung befindet sich auf dem Territorium des Kosovo seit 1999 nach einer militärischen Operation der Nato gegen die Armee des ehemaligen Jugoslawien.
Die KFOR-Gruppierung hält sich in der Region entsprechend der Resolution Nr. 1244 des UN-Sicherheitsrates auf. Das Hauptziel dieser Mission ist die Gewährleistung der Sicherheit.